Himmel un Ääd

Katharina Schweitzers sechster Fall

Ecki passte gut in diese luftigen Höhen. Mit zu viel Wiener Walzer im Blut schlängelte er sich vergnügt mit Champagnerkelchen durch die Gästetrauben. Nein, er spielte nicht wie Bause Herrscher über die Stadt, ihm fehlte es schlicht an Bodenhaftung. Er war ein Traumtänzer.

Irgendwie scheint es die Spitzenköchin Katharina Schweitzer geschafft zu haben. Ihr Restaurant, die „Weißen Lilie“, läuft gut, ihr Freund Ecki Matuschek ist zurückgekehrt und komplettiert die kleine Koch-Brigade in Köln-Mülheim. Aber kann man seinem Liebsten trauen? Das und noch viel mehr muss sich Katharina fragen, nachdem ihre Spülfrau Minka verschwindet, sich mit „All-inclusive“ eine neue Restaurantkette in der Stadt von Kölsch und Klüngel breit macht und es plötzlich zwei Leichen gibt.


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Kaum sind die letzten Fahnen von „Himmel un Ääd“ korrigiert, flattert die Nachricht herein, dass „Fremde Fracht“ für den Hans-Jörg-Martin-Preis 2012 nominiert ist. Das ist eine besondere Freude und Ehre, denn dieser Preis wird von einer Kollegen- und einer Jugendjury ausgelobt. Glaser gelingt das Kunststück, ebenso glaubwürdig wie authentisch von den Ängsten und Sehnsüchten ihrer jungen Protagonisten zu erzählen und sie zugleich in einen brisanten, oft auch überraschenden Kriminalfall zu verstricken, so die Begründung der Jury.

Das letzte Jahr habe ich nicht nur zum Schreiben von „Himmel un Ääd“ genutzt, sondern gemeinsam mit meinen Kolleginnen Mila Lippke, Ulrike Rudolph und Beate Sauer an einem Literaturblog gebastelt. Für alle, die mehr über den Alltag von Schriftstellerinnen erfahren wollen, einfach mal unter www.seitenspinnerinnen.de nachschauen.

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